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Das Saarbrücker Kripo-Team um Kommissar Franz Kappl rückt zu seiner dritten Mordermittlung aus, diesmal in eine Bergarbeitersiedlung. Im Kopf der tot aufgefundenen jungen Bergmannsfrau Wiebke steckt ein Eisen – Teil des traditionellen Bergmannswerkzeugs. Eine Mordwaffe passend zum Milieu. Die Tatort-Kommissare Kappl und Deininger ermitteln aber trotz des eindeutigen Hinweises in alle Richtungen. Dabei erlebt Franz Kappl zum ersten Mal hautnah das Bergbaumilieu. Fachbegriffe wie Berg oder Wetter weckten in dem jungen Kommissar aus Bayern bisher eher touristische Assoziationen. Nun erfährt er am eigenen Leibe, dass sie tödliche Gefahr bedeuten können.
Als während eines Festakts unter Tage zur Schließung der letzten saarländischen Grube eine Explosion alle Zu- und Ausgänge verschüttet, ist Kappl unter den Gästen und lernt die Diskussion über Strukturwandel und Bergbauschäden aus der Perspektive persönlicher Betroffenheit kennen. Dabei muss er auch in dieser lebensbedrohenden Situation kühlen Kopf bewahren, als in 1200 Meter Tiefe ebenfalls ein Mörder umgeht. Während seine Kollegen über Tage dem Manne nachjagen, der sich des Mordes an Wiebke verdächtig gemacht hat, zieht sich der Einsatz zur Rettung der unter Tage verschütteten Festversammlung länger hin als geplant. Die Luft wird knapp – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
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