Dritter Fall der Saarbrückener Kommissare: „Tatort - Das schwarze Grab“ am 14. September im Ersten
Das Ende des saarländischen Kohlebergbaus ist Hintergrundthema des neuen SR-Tatorts „Das schwarze Grab“, den Das Erste am Sonntag, 14. September, um 20.15 zeigt. Maximilian Brückner als Kommissar Kappl wird bei einer Explosion in einem Bergwerk eingeschlossen, während Kollege Deininger alias Gregor Weber über Tage den Mord an einer jungen Bergmannsfrau aufklären muss. Dabei ermitteln die ungleichen Kommissare wieder mit ihrem bewährten Team um Lale Yavas, Alice Hoffmann, Urs Fabian Winiger und Hartmut Volle.
Das Saarbrücker Kripo-Team um Kommissar Franz Kappl (Maximilian Brückner) rückt zu seiner dritten Mordermittlung aus, diesmal in eine Bergarbeitersiedlung. Im Kopf der tot aufgefundenen Bergmannsfrau Wiebke steckt ein Eisen – Teil des traditionellen Bergmannswerkzeugs. Eine Mordwaffe passend zum Milieu. Die Tatort-Kommissare Kappl und Deininger (Gregor Weber) ermitteln aber trotz des eindeutigen Hinweises in alle Richtungen. Dabei erlebt Franz Kappl zum ersten Mal hautnah das Bergbaumilieu. Fachbegriffe wie Berg oder Wetter weckten in dem jungen Kommissar aus Bayern bisher eher touristische Assoziationen. Nun erfährt er am eigenen Leibe, dass sie tödliche Gefahr bedeuten können. Als während eines Festakts unter Tage zur Schließung der letzten saarländischen Grube eine Explosion alle Zu- und Ausgänge verschüttet, ist Kappl unter den Gästen und lernt die Diskussion über Strukturwandel und Bergbauschäden aus der Perspektive persönlicher Betroffenheit kennen. Dabei muss er auch in dieser lebensbedrohenden Situation kühlen Kopf bewahren, als in 1200 Meter Tiefe ebenfalls ein Mörder umgeht. Während seine Kollegen über Tage dem Mann nachjagen, der sich des Mordes an Wiebke verdächtig gemacht hat, zieht sich der Einsatz zur Rettung der unter Tage verschütteten Festversammlung länger hin als geplant. Die Luft wird knapp – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Produzent Martin Hofmann schildert die besonderen Herausforderungen, denen sich das Team im Rahmen der Dreharbeiten unter Tage gegenüber sah: „Vor Beginn der Dreharbeiten mussten Team und Darsteller erst einmal zur Probe unter Tage einfahren um zu testen, ob die einzelnen Mitarbeiter auch ,unter Tage tauglich’ sind. Die Dreharbeiten selbst waren dann eine logistische Herausforderung, da das gesamte Equipment und die Requisiten in Loren verladen in die Grube transportiert wurden und Team und Darsteller nach einem richtigen „Fahrplan“ ebenfalls über den Schacht „einfuhren“. Lampen und Kabel mussten besonderen Sicherheits-Checks unterzogen werden, Team und Darsteller entsprechend eingekleidet und ausgerüstet werden. So bedurfte es für den Regisseur nicht der Anweisung ‚stell Dir vor, Du bist jetzt 1200 Meter unter der Erde und der Schacht ist verschlossen’, denn dieses beklemmende Gefühl stellte sich auf Grund der Authentizität des Drehortes durchaus von alleine ein. Insofern kann ich Team und Darstellern nur auf das herzlichste für die Bereitschaft zu diesen strapaziösen Dreharbeiten danken.“
„Tatort – Das schwarze Grab“ ist eine Produktion der Askania Media (Produzent: Martin Hofmann) im Auftrag des Saarländischen Rundfunk für Das Erste. Das Drehbuch schrieb Thomas Kirchner nach dem gleichnamigen Roman des Saarländers Martin Conrath, die Regie führte Gregor Schnitzler. Hinter der Kamera stand Carl Finkbeiner. Die Redaktion liegt bei Dr. Inge Plettenberg (SR).
Kontakt:
Presse + PR Ackermann, Thomas Langnickel-Stiegler
089/6498 65 - 13
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