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Deutscher Hörfilmpreis 2009 für Askania-Tatort „Blinder Glaube“


Der RBB-Tatort „Blinder Glaube“ erhielt am 19. März 2009 im Rahmen der feierlichen Verleihung im Forum der Deutschen Bank in Berlin den Deutschen Hörfilmpreis. Mit großer Freude nahmen gemeinsam mit dem Regisseur Jürgen Bretzinger und den beiden Kommissaren Ritter und Stark alias Dominic Raacke und Boris Aljinovic die beiden Filmbeschreiberinnen Katja Herzke und Evelyn Sallam die Auszeichnung entgegen. Die Laudatorin Christine Neubauer überreichte den Preis für die – so die Jury – „herausragende Audiodeskription“.

Das ursprüngliche Drehbuch von Andreas Pflüger handelt von revolutionären Netzhaut-Chips und konkurrierenden Augenchirurginnen. Produziert wurde der Tatort von Askania Media (Martin Hofmann) für Das Erste im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (Redaktion: Josephine Schröder-Zebralla). Bei der Erstausstrahlung am 31. August 2008 um 20:15 Uhr im Ersten erzielte der Tatort „Blinder Glaube“ einem Marktanteil von 22,8 %, was die Marktführerschaft an diesem Wochenende bedeutete.

Der Deutsche Hörfilmpreis zeigt seit 2002, wie wichtig bewegte Bilder blinden und sehbehinderten Menschen sind. Diese Auszeichnung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) würdigt herausragende Filme sowie Personen, Institutionen und Organisationen, die sich für diese besondere Art des Geschichtenerzählens mittels einer zusätzlichen Tonspur, auf der die Szenen beschreiben werden, einsetzen.

Mit Mario Adorf (2002-2008) und Christine Neubauer (seit 2009) als Schirmherren kämpft der DBSV unter dem Motto „Um Filme zu lieben, muss man sie nicht sehen“ um ein besseres Film-Angebot für die 700 000 sehbehinderten oder blinden Menschen in Deutschland – ein beträchtliches Fanpotential.

Kontakt:
Julia Sturm
julia.sturm@dont-want-spam.askania-media.de

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