Spätestens im Jahre 2003 begann der Höhenflug von www.schloss-einstein.de: Mehr als eine Million Klicks wurden damals auf der 1999 installierten Homepage registriert, deren (kostenfreie) Community aktuell auf 14.500 Mitglieder angestiegen ist. Und inzwischen liegt die Zahl der Hits bei mehr als 1,1 Millionen – pro Monat...
Die Site bietet News und Infos zur Serie und ihren Darstellern, auch altersgerechte kommunikative Elemente wie Webvideos, Multimediadownloads, E-Cards, interaktive Gewinnspiele und regelmäßig Specials (Starchats, Quizrunden). Dazu kommt die Community: In dieser chatten die Mitglieder, beteiligen sich in Foren an Diskussionen und knüpfen Kontakte, wofür jeder User ein eigenes Profil mit Bildergalerie und Infos zur Person anlegen kann.
„Bei unserer Internetseite stehen Aktualität und Backgroundinfos im Vordergrund“, sagt der Askania-Webdesigner Martin Klinge, „zudem gehen wir bei der Gestaltung gern auf die Wünsche unserer Fans ein.“ Aber: Wo begeisterte Kinder sind, da sind Rechtsradikale, User, die sexuelle Kontakte suchen, und weitere Störenfriede leider nicht weit – womit auch schon die Internetmacher zu kämpfen hatten. „Das ist natürlich unsere oberste Priorität, dass sich die Fans bei uns sicher bewegen können“, ergänzt Klinges Kollege Christof Schulz, der als Community-Manager im Einsatz ist. In dieser Angelegenheit wenden sich nicht nur Kinder, sondern auch immer wieder deren Eltern an das Internetteam: „Wir bekommen oft Mails von Erwachsenen, die sich danach erkundigen, ob Forum und Chaträume regelmäßig überprüft werden und die Log-In-Daten der Kinder sicher sind.“ Klare Antwort: ja.
Die Chaträume sowie das Forum werden täglich von erfahrenen, ehrenamtlich tätigen Mitgliedern und von bis zu sieben Chat-Operatoren betreut. Schon bei der Anmeldung und auch im Chat ist eine Zensorliste (für Unworte wie Hitler, Nazis, Sex etc.) aktiv, die im Zweifelsfall sofort eine Fehlermeldung auslöst. Von Usern eingespeiste Bilder werden vorab kontrolliert. Und wenn Kinder sich belästigt fühlen? „Dann werfen wir die User, die auffallen, sofort raus und löschen ihre Einträge“, sagt Schulz, „das ist für uns nur ein Klick.“